
Öl MOL-Übernahme durch OMV geplatzt 06/08/08 20:25 CET
unternehmen
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Die milliardenschwere Übernahme des ungarischen Energiekonzerns MOL durch das österreichische Mineralölunternehmen OMV ist geplatzt. Damit reagierte OMV auf den Druck der EU-Kommission. Die hatte angekündigt, den geplanten Zusammenschluss zu kippen. Vorstandschef Wolfgang Ruttenstorfer gab nun in Wien bekannt, die Anmeldung der Fusion bei der Kommission zurückzuziehen. OMV hatte für MOL fast 15 Milliarden Euro geboten. Damit ist die fast einjährige erbitterte Übernahmeschlacht beendet.
Aber der Konzern ist auch ohne Fusion auf der Erfolgsspur. Dank der hohen Ölpreise legte OMV im ersten Halbjahr ordentlich zu. Das Ergebnis stieg um 63 Prozent auf fast 1,8 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit.

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